07 Februar 2010

"...und nicht die warmen Schühchen vergessen, es ist saukalt da draußen..."

So klingt es aus dem Radiowecker in dem Film "...und täglich grüßt das Murmeltier", in dem der Wetterfrosch Phil ein und denselben Tag immer wieder erlebt. Nur gut, dass uns so etwas nicht passiert.



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Heute ist es wieder besonders kalt, rund ums Haus hat sich eine dicke Eisfläche gebildet, die man nur noch mühsam mit der Schippe aufbrechen kann, Streusalz oder Granulat sind nirgends zu bekommen.

Mein Mann hat gestern eine Palette Speisesalz erstanden, die nächste Frostperiode naht ja schon wieder. Kein Scherz - viele Leute sollen zu Speisesalz greifen. Die Nachbarn haben Katzenstreu genommen, das wird bei Tauwetter wahrscheinlich zu einer unguten Masse werden, denke ich. Vielleicht wären Spikes eine Maßnahme. Eine Bekannte ist kürzlich beim Spaziergang mit ihrem Hund gestürzt und hat sich den Knöchel geprellt.

Unsere Stadtverwaltung drückt ein Auge zu, wenn die Bürger ihren Räumpflichten nicht mehr nachkommen können, weil sie selbst nicht mehr damit nachkommt, in der Nachbarstadt allerdings sind schon Bußgelder verteilt worden.

Ich habe keine Lust, heute raus zu gehen, lieber mache ich es mir zu Hause gemütlich.
Von dem zugelaufenen Kater gibt es Gutes zu berichten. Unser Nachbar hat ihn bei sich aufgenommen, was mich sehr freut. Dem Nachbarn war im vorigen Jahr eine Katze verstorben, die übriggebliebene Katze hat sich noch nicht so mit dem neuen Hausgenossen angefreundet, aber das wird schon werden. Wie ich hörte, schlief der Kater schon im Bett des Nachbarn ;D

So hat diese Geschichte doch noch ein Happyend.

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